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08.01.2018, 20:20 Uhr

Großer Bahnhof für Georg Brunnhuber beim Neujahrsempfang der CDU Bad Cannstatt

Der Andrang beim Neujahrsempfang der CDU Bad Cannstatt war so riesig, dass es im Ratssaal des Cannstatter Bezirksrathaus kaum mehr ein Durchkommen gab. Einer der Gründe war sicherlich Georg Brunnhuber, der Vorsitzende des Vereins Bahnprojekt Stuttgart-Ulm, den Roland Schmid der Vorsitzende der CDU Bad Cannstatt und Regionalrat eingeladen hatte, um die Neujahrsrede zu halten.

Vor den vielen geladenen Vertretern aus Wirtschaft, Vereinen, Kultur, Feuerwehr, Polizei, Festwirten, Schaustellern, Schulen, Banken und Vertretern aus der Region und dem Gemeinderat und vielen mehr, machte Roland Schmid in seiner Begrüßungsrede deutlich, dass nicht nur entwicklungsbereite Städte und Gemeinden durch Baustellen geprägt sind, sondern auch die Politik ständig viele offene Baustellen in der Gesellschaft bearbeiten und für Probleme Lösungen finden muss. Mit Blick auf das Hamburger Vorzeigeprojekt Elbphilharmonie oder den Berliner Flughafen betonte Roland Schmid, dass Baustellen meist länger dauern als geplant, und oftmals auch teurer werden. Damit schlug Roland Schmid einen Bogen zum Bahnprojekt Stuttgart 21 und betonte, dass die CDU nach wie vor zu dem Projekt stehe, auch wenn man das eine oder andere durchaus kritisch betrachten könne.

Georg Brunnhuber stellte in seiner Rede die Vorteile des gesamten Projekts heraus und machte deutlich, dass hier eine Jahrhundertchance ergriffen worden sei. „Die Bevölkerung hat das auch verstanden und sich deshalb bei der Volksabstimmung mit großer Mehrheit für das Projekt ausgesprochen“, so Brunnhuber.  Große Teile der ÖPNV Nutzer werden durch bessere und schnellere Zugverbindungen enorme Vorteile haben. So könne beispielsweise künftig jemand, der in Ulm lebe, aber in Stuttgart seinen Arbeitsplatz habe, seinen Wohnsitz in Ulm beibehalten, da er innerhalb einer halben Stunde von Ulm nach Stuttgart gefahren sei. Auch für die vielen Vorteile, die Stuttgart durch das Projekt hat, wurden von Brunnhuber dargestellt. Wenn das Projekt erst mal vollendet sei, werden alle begeistert sein, so wie bei der Messe, bei der es im Vorfeld und beim Bau viele Proteste und Gegner gab.

Karin Maag, MdB berichtete von den aktuellen Vorgängen in Berlin und gab ihrer Überzeugung Ausdruck, dass eine neue Bundesregierung, zusammen mit der SPD, zustande kommen kann.

Die Vorsitzende der Jungen Union Neckar, Andrea Schmid, bedankte sich bei Georg Brunnhuber mit einem kleinen Präsent für sein Kommen, und machte zuvor in ihrer Rede deutlich, dass es wichtig sei, dass auch die jungen Leute sich für Politik interessieren und diese mitgestalten, da es sich schließlich vor allem um deren Zukunft handle.

Beim traditionellen Fleischkäse von Albert Schmid und Kartoffelsalat wurde noch bis spät in den Abend hinein geredet und diskutiert.

Beate Bulle-Schmid