CDU Bad Cannstatt
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Presse
02.08.2021, 18:35 Uhr
Grundstücksgemeinschaft Kaufhof muss gelöst werden
Roland Schmid: „Wir wollen Zwischenlösungen, die sich verfestigen, vermeiden“
CDU fordert rasche Klarheit

„Das Kaufhofareal ist für das B-Zentrum Cannstatter Altstadt vor herausragender Bedeutung. Wir brauchen deswegen rasch Klarheit, wie es dort weitergehen soll“, sagte der Cannstatter CDU Vorsitzende Roland Schmid zur Zukunft des Eingangstors zur Marktstraße. Man müsse sowohl eine Gewerbebrache als auch ewige Provisorien vermeiden. Zwischenlösungen seien zwar besser als gar nichts, würden sich aber über die Jahre verfestigen. Dann stünden sie einer tragfähigen Lösung im Weg. „Wir wollen uns nicht an Provisorien gewöhnen und dann um deren Fortbestand aus welchen Gründen auch immer streiten“, meinen die Cannstatter Christdemokraten.


Man ziehe zwar mit anderen Fraktionen zur Vermeidung einer Brache an einem Strang, strebe aber eine zeitnahe attraktive städtebauliche Lösung an, die den Einkaufsstandort ansprechend markiere, so die Christdemokraten. Dafür sei eine Neubebauung, die die bestehenden Strukturen der Altstadt aufnehmen, die richtige Antwort. Dies ermögliche sowohl Handel, als auch Wohnen. Das brauche die Altstadt. Ein wichtiges Ziel müsse sein, das Angebot in Cannstatt zu verbreitern. So fehlten beispielsweise ein Biomarkt und weitere Geschäfte für Bekleidung.

Dazu sei es erforderlich, die Grundstücksverhältnisse zeitnah zu klären und so zu ordnen, dass eine Neugestaltung nicht nur diskutiert, sondern in Angriff genommen werden könne.

Darüber hinaus müssten die Grundstückseigentümer dafür Sorge tragen, dass die bestehenden ekelhaften Zustände beendet werden und der ehemalige Kaufhof nicht zu einem Pissoir und Abfalleimer werde. Diese Verantwortung kann nicht an die Stadt oder die Öffentlichkeit abgegeben werden.