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14.12.2019, 16:38 Uhr

CDU Bad Cannstatt vor Ort bei Sekt Rilling

Christdemokraten überzeugen sich von Leistungsfähigkeit des Unternehmens

Was sich hinter den großen imposanten Gebäuden der Firma Sekt Rilling in Bad Cannstatt alles verbirgt, erfuhren die Cannstatter Christdemokraten bei einem Besuch des Unternehmens und der Besichtigung der Sektkellerei. Dr. Georg Rilling und Charlotte Rilling gaben den Besuchern im historischen Probenraum einen ersten Überblick über die Geschichte und Entwicklung der Sektkellerei und begrüßten insbesondere den Regionalrat Roland Schmid, sowie die Stadträte Beate Bulle-Schmid, Dr. Markus Reiners und Max Mörseburg. 

Im Innenhof werden zur Hauptlesezeit bis zu 50.000 kg Trauben pro Tag angeliefert, aus denen nach zwei Gärungen der Sekt entsteht. Beim anschließenden Gang durch die vielen unterirdischen Kellergewölbe, erfuhren die Teilnehmer viel über die Sektherstellung. Der Sekt steht bei Rilling im Mittelpunkt, während der Wein eine deutlich nachrangige Bedeutung hat. Die Christdemokraten ließen sich die Ermittlung der Öchslegrad erklären und nahmen erstaunt zur Kenntnis, dass diesem Qualitätsmaßstab ein Gewichtsvergleich zwischen 1 Liter Wasser und 1 Liter Wein zu Grunde liegt. Dr. Rilling erläuterte auch den Unterschied zwischen Sekt und Prosecco, die Champagnerherstellung und Vieles mehr. Die Stahltanks weisen eine beeindruckende Kapazität von 7 Mio. Litern auf. Der Firmengründer Ludwig Rilling revolutionierte mit der patentierten Tankgärung die Sektherstellung. Mit dieser neuen Methode konnte der Sekt in größerem Umfang und auch deutlich kostengünstiger hergestellt werden.  So eröffnete Ludwig Rilling den Sektgenuss einem größeren Kundenkreis und der Sekt war nicht länger nur wenigen wohlhabenden Käufern vorbehalten.

Das Betriebsgelände birgt viele Geheimnisse. So steht dort beispielsweise noch eine Mauer der alten Stadtbefestigung, die im Innenhof noch sehr gut erhalten ist. Viele Römerfunde befinden sich in den Kellergewölben, unter ihnen Statuen und ein gut erhaltener Marskopf. Die meisten aufgefundenen Statuen sind heute jedoch im Lapidarium der Stadt Stuttgart zu besichtigen.

Am Schluss waren alle Besucher sehr beeindruckt von dem, was eine Führung bei Sekt Rilling an Geheimnissen und Erkenntnissen zutage förderte. Roland Schmid bedankte sich nach der sich anschließenden Sektprobe bei Herrn und Frau Rilling und zeigt sich stolz darüber, dass Bad Cannstatt ein solch traditionsreiches und interessantes Unternehmen in seinem Zentrum hat.