Presse

27.02.2020, 15:04 Uhr

CDU Bad Cannstatt: Cannstatt braucht ein Stadtbad

Roland Schmid: „Neues Sportbad kann Stadtbad nicht ersetzen“

„Wer meint, das neue  Sportbad am Wasen sei auch das neue Cannstatter Stadtbad, liegt völlig daneben“, sagt der Cannstatter CDU Vorsitzende Roland Schmid zu der Absicht der Stadtverwaltung, das Cannstatter Stadtbad ersatzlos abzubrechen und dort Wohnungen zu bauen. 

Die CDU Bad Cannstatt sieht dies mit großer Sorge. Das geplante Sporthallenbad hat vorrangig zum Ziel, den Schwimmsport in Stuttgart zu stärken. Für den Schwimmunterricht der Schulen ist es weniger geeignet, weil es zu weit von den Schulen entfernt sein wird.  Zudem habe man einen hohen Bedarf an Schwimmzeiten, die derzeit nicht im erforderlichen Maß gewährt werden können.

Durch den weiteren Fahrweg für die Cannstatter Schulen und auch die Schulen aus Münster, die das Stadtbad nutzen, fällt ein großer Teil des Schwimmunterrichts allein durch den Weg zum Sportbad weg. „Das ist nicht sinnvoll“, so der Vorsitzende der CDU Bad Cannstatt, Roland Schmid. Wenn die Sanierung nicht wirtschaftlich sei, müsse am Standort ein Ersatzbad gebaut werden.

„Unsere Kinder müssen dringend schwimmen lernen, dafür reichen die vorhandenen Kapazitäten bei weitem nicht aus, auch nicht nach Erstellung des Sportbades im Neckarpark. Die Stadt muss und kann sich ein Stadtbad Bad Cannstatt leisten“, ist sich Roland Schmid sicher. Es sei jedenfalls nicht akzeptabel, das Grundstück nur leer zu fegen, damit es als Finanzierungsbaustein für das neue Sportbad verwendet werden kann. Die Cannstatter Christdemokraten fordern eine klare Entscheidung des Gemeinderats für ein Stadtbad Cannstatt, das auch öffentliche Schwimmzeiten anbieten könnte.